Lärmtransit

April 14, 2008

Heute ein perfekter Tag. Viele bunte Träume am Morgen von denen ich nur erinnere, daß sie ein gutes Gefühl hinterliessen. Die Kinder in der Schule, schreiben schreiben schreiben, schwimmen und in der Sonne auf dem Steg liegen. Strahlendschöner Tag. Der Fluß ist eiskalt, ich kann nicht länger als 10 Minuten schwimmen. Ich springe ins Wasser, ohne vorher den Zeh reinzustecken. Ein kurzer Schreck beim Eintauchen zu kurz, um zu überlegen, ob es zu kalt ist und dann kraule ich los. Das Schönste ist sich in der Sonne aufzuwärmen und dann nochmal vom Steg ins Wasser springen. Es fühlt sich beim zweiten Mal viel wärmer an und die Haut prickelt ganz wunderbar.
Die Kinder kamen um 2 von der Schule nachhause, übermütig und übersprudelnd mit Geschichten, es gab Quiche mit Salat und Cola. Am Nachmittag endlich die Haare gefärbt und ich hatte das Gefühl schon eineinhalb Tage wach zu sein. Jetzt ist es halb 7 und fast dunkel.

Die kleine Dreckstöle von gegenüber kläfft ohne Pause. Ich würde sie gerne vergiften, kann das aber nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Warum verfolgen mich Baustellen und kläffende Hunde bis ans Ende der Welt? Egal wo ich bisher gelebt habe, eins von beiden gab es immer. Meistens beides. Geht das nur mir so oder ist das etwas, womit jeder leben muß?
Jemand meinte einmal als ich mich über den Lärm in meinem Leben beschwerte, ich hätte einen Lärmtransit. Das fand ich ein schönes Bild, aber ein Transit geht doch irgendwann mal vorbei oder?